Motor verlor nur unter starker Last an Leistung – Kraftstofffilterverstopfung wurde mit Einspritzdüsenversagen verwechselt
Die Beschwerde erschien nur unter Last
Ein Dieselfahrzeug kam mit einer Beschwerde an die Werkstatt, die im Leerlauf schwer zu reproduzieren war.
Der Motor startete normal, lief reibungslos im Leerlauf und reagierte bei leichter Beschleunigung recht gut.Die Motorleistung ist gesunken und der Fahrer hat Zögern gemeldet..
Da das Symptom während des Treibstoffbedarfs auftrat, wurden zunächst die Spritzer verdächtigt.
Die Werkstatt beschloss, den Ausfall zu reproduzieren, bevor alle Injektionskomponenten ausgetauscht wurden.
Leere Tests haben das Problem nicht aufgedeckt
Im Leerlauf zeigte der Motor kein offensichtliches Zylinderungleichgewicht.
Es gab keine eindeutigen Beweise dafür, dass sich ein Injektor anders verhielt als die anderen.
Das war ein wichtiger Hinweis.
Wenn ein einzelner Injektor stark eingeschränkt oder innerlich undicht ist, können zusätzliche Symptome auch während des Starts oder im Leerlauf auftreten.Die Tatsache, daß sich das Problem vor allem bei höherem Treibstoffbedarf ergab, läßt vermuten, daß das gesamte Treibstoffversorgungssystem überprüft werden mußte..
Die Prüfung wurde auf eine höhere Belastung verlagert
Die Techniker verglichen das Motorverhalten unter leichten und hohen Ansprüchen.
Bei höherer Belastung konnte das Brennstoffsystem den erwarteten Versorgungszustand nicht halten.
Statt sofort die hochdruckenden Komponenten dafür verantwortlich zu machen, zog die Werkstatt stromaufwärts.
Der Niederdruckkreislauf wurde auf Folgendes überprüft:
- Einschränkung des Kraftstofffilters;
- blockierte Versorgungsleitungen;
- Verunreinigung am Tank;
- schwacher Zuführdruck;
- Luft, die in den Versorgungsschaltkreis gelangt.
Filterbeschränkung wurde die Schlüsselfindung
Der Kraftstofffilter zeigte eine Einschränkung, die beim Leerlauf nicht offensichtlich war.
Bei geringem Treibstoffbedarf könnte noch genügend Treibstoff durch den Filter gelangen, damit der Motor normal laufen kann.
Unter Last erhöhte sich jedoch das benötigte Kraftstoffvolumen.
Der eingeschränkte Filter konnte das Hochdrucksystem nicht mehr beständig versorgen.
Dadurch entstand ein Symptom, das einer schlechten Injektionsversorgung sehr ähnlich war.
Warum die Spritzer nicht ersetzt wurden
Die Werkstatt verglich das Symptom mit den Brennstoffversorgungsdaten, bevor sie eine Injektorarbeit genehmigte.
Da das Problem der Motorbelastung folgte und nicht einem bestimmten Zylinder, wurde eine Angebotsbeschränkung zu einer stärkeren Erklärung.
Nachdem der eingeschränkte Kraftstofffilterzustand korrigiert und der Niederdruckkreislauf erneut überprüft worden war, konnte der Motor die normale Leistung unter Last aufrechterhalten.
Schlussfolgerung
Dieser Fall zeigt, warumDieselinjektorbeschwerden sollten unter Betriebsbedingungen getestet werden, in denen der Fehler tatsächlich auftritt..
Ein Motor, der normalerweise im Leerlauf läuft, aber unter starker Nachfrage an Leistung verliert, hat möglicherweise eher eine Kraftstoffversorgungsbeschränkung als ein Spritzglasproblem.
Durch die Überprüfung des Niederdruckkreislaufs vor dem Austausch von Hochdruckkomponenten kann ein unnötiger Austausch des Injektors verhindert und der Diagnosevorgang verkürzt werden.